Donnerstag, 18.06.2026

Rüsselsheim radelt 226.158 Kilometer und vermeidet 37 Tonnen CO2

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Über drei Wochen haben rund 1.300 Teilnehmende beim Stadtradeln für Rüsselsheim am Main in die Pedale getreten. Insgesamt wurden 226.158 Kilometer in 16.784 Fahrten zurückgelegt. Im Vergleich zu Fahrten mit dem Auto ergibt sich laut Veranstaltern eine Einsparung von rund 37 Tonnen Kohlendioxid.

Siegerinnen und Sieger sowie Teamleistungen

Bei der Abschlussveranstaltung anlässlich des Tags der offenen Tür von Städteservice und Stadtwerke ehrte Stadtrat Simon Valerius die erfolgreichsten Radfahrenden und Teams. Valerius lobte das Engagement der Teilnehmenden als Beitrag zu einer nachhaltigeren Mobilitätskultur und wies darauf hin, dass das Fahrrad mehr sei als ein reines Freizeitgerät.

In der Einzelwertung belegte Klaus Schuller mit 2.416 Kilometern den ersten Platz vor Andrej Berngardt mit 2.067 Kilometern und Dr. Klaus Pochner mit 1.478 Kilometern. Zu den stärksten Teams gehörten die SKG Radler mit 19.450 Kilometern, das Team Opel Quintuplet mit 11.765 Kilometern und der Radfahrer Verein Opel 1888 mit 7.746 Kilometern.

Schulen und neue Wettbewerbsform

Mehrere Schulen trugen einen großen Teil zur Gesamtleistung bei. Die Max Planck Schule führte die Liste mit 39.662 Kilometern an. Dahinter folgten das Neue Gymnasium mit 22.865 Kilometern und die Immanuel Kant Schule mit 16.732 Kilometern. Viele Schülerinnen und Schüler konnten bei den Alltagsfahrten erleben, dass Routinen wie der Weg zur Schule mit dem Fahrrad machbar sind.

Erstmals wurde in diesem Jahr eine Kategorie für die meisten Einzelfahrten eingeführt. Den Sieg sicherte sich Hannes Scherbaum, Schüler der Max Planck Schule, mit 122 Fahrten und insgesamt 852 Kilometern.

Begleitprogramme zu Klimaschutz und Biodiversität

Neben dem Radfahren stand am Gemeinschaftsstand des Städteservice und der Stadtwerke das Thema Begrünung und Biodiversität im Mittelpunkt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Grünplanung sowie Grünpatinnen und Grünpaten informierten über die Pflege von Baumscheiben und kleinen Beeten im öffentlichen Raum. Als Anerkennung für ihr Engagement erhielten die Paten eine kleine Aufmerksamkeit.

Zusätzlich bot der Stand Mitmachaktionen und Informationen zu Fairtrade, Klimabalkonen und einem Duft Quiz für Kinder und Erwachsene. Besucherinnen und Besucher konnten eigene Balkonkasten mitbringen, diese mit torffreier Erde füllen und vor Ort bepflanzen oder bienenfreundliches Saatgut ausbringen. Die Aktion knüpft an einen Wettbewerb für klimafreundliche Balkone an, für den regelmäßig gepflegte Pflanzkästen berücksichtigt werden sollen.

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