Donnerstag, 22.01.2026

Krishna Jayanthi 2023: Feierlichkeiten, Bedeutung und traditionelle Rituale

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Krishna Jayanthi 2023 fällt auf den 6. September und markiert die Geburt von Krishna, einer zentralen Gestalt im Hinduismus. Wer an den Datum, die Bedeutung und die Rituale anknüpfen will, findet an diesem Tag besondere Pujas, Fastenpraktiken und regionale Bräuche, die das Leben und die Lehren Krishnas feiern.

Er hält Ausschau nach praktischen Informationen zu Pujazeiten, Fastenregeln und lokalen Festformen, um das Fest bewusst zu begehen. Der folgende Text erklärt kurz die historische Bedeutung, nennt die wichtigsten Rituale und zeigt, wie Gemeinde- und Hausfeiern in verschiedenen Regionen ablaufen.

Krishna Jayanthi 2023: Datum, Bedeutung und Rituale

Krishna Jayanthi 2023 fiel auf den Ashtami‑Tithi des wanenden Mondes im Monat Shravan/Sravana; viele Gemeinden begannen den Tag mit Fasten und bereiteten spezielle süße Opfergaben vor. Die Feier kombiniert familiäre Pujas, Tempelfeste und regionale Bräuche, die Geburt Krishna als achtes Avatara-Vorkommnis hervorheben.

Wann wird Krishna Jayanthi 2023 gefeiert?

Krishna Jayanthi 2023 fiel in Indien auf den 6. bzw. 7. September, je nach regionaler Tithi‑Berechnung und Ort. In vielen nördlichen Regionen wurde der Haupttag als Ashtami‑Tithi am 6. September beobachtet, während einige Kalender die feierlichen Zeremonien am Abend des 6. bis in die frühen Stunden des 7. September verlegten.

Der genaue Zeitpunkt hing vom lokalen Panchang (Hindu‑Kalender) ab, insbesondere von Beginn und Ende der Ashtami‑Tithi und der Position des Rohini‑Nakshatra. Gläubige konsultierten lokale Tempel oder Astrologen für shubh muhurta (günstige Zeiten) für Puja und Aarti.

Religiöse und kulturelle Bedeutung

Krishna Jayanthi gedenkt der Geburt von Krishna, der in vielen Traditionen als achtes Avatara Vishnus verehrt wird. Die Feier betont Gottesliebe (bhakti), moralische Lehren aus Krishna‑Lehren und seine Rolle als göttlicher Hüter und Spielgefährte.

Regional verändert sich die Betonung: In Nordindien dominieren Rasa‑Lilas und dramatische Nachstellungen von Kindheitsepisoden. In Südindien liegt der Fokus oft auf häuslichen Ritualen und Tempelprozessionen. Die Festtage stärken Gemeinschaftsbindung, fördern Wohltätigkeit und erneuern devotionale Praktiken wie Singen von Bhajans und Rezitationen der Bhagavad‑Gita.

Traditionelle Rituale und Bräuche

Typische Rituale umfassen Fasten (niyama), nächtliche Puja, Bhajan‑Singen und das Anlegen eines geschmückten Krishna‑Idols. Beliebte Speisen sind kheer, ladoo und other neivedhyams, die als Opfergabe dargebracht werden.

Weitere Bräuche:

  • Dahi‑Handi: Besonders in Maharashtra, Jugendliche bilden Menschenpyramiden, um einen mit Buttermilch gefüllten Krug zu erreichen.
  • Tempel‑Rituale: Processionen, Aarti zur Mitternachtsstunde (Geburtszeit) und besondere Alankara (Schmückung) des Gottesbildes.
  • Familienrituale: Hausaltäre werden gereinigt; Kinder spielen Krishna‑Rollen bei Darstellungen der Kindheit (Makhan‑Chori).
    Gläubige enden den Tag oft mit gemeinschaftlichen Prasadam‑Verteilungen und karitativen Aktionen.

Feierlichkeiten zu Krishna Jayanthi 2023

Die Feier umfasst häusliche und öffentliche Rituale, spezielle Speisen, dekorative Darstellungen des Kindes Krishna und gemeinschaftliche Veranstaltungen. Viele Familien planen Puja‑Zeiten nach günstigen Muhurta‑Angaben und bereiten traditionelle Gerichte sowie festliche Dekorationen vor.

Dekorationen und Festtagsgerichte

Haushalte und Tempel schmücken Idole und Wiegen (Makhar) mit Blumen, Seidenstoffen und Schmuckschnüren. Beliebte Blumen sind Jasmin und Ringelblumen; Lampen (Diyas) werden bei Einbruch der Dunkelheit angezündet. Manche Familien bauen kleine Bühnen‑Sets, die Vrindavan‑Szenen oder Kuhställe nachbilden.

Typische Speisen umfassen süße Milchprodukte wie Makhan (Butter), Kheer und peda sowie pikante Snacks wie chivda. Viele Haushalte bereiten Prasadam in kleinen Portionen vor und verteilen es an Nachbarn. Spezielle Rezepte für butterbasierte Süßigkeiten symbolisieren Krishnas Liebe zur Butter.

Beliebte Aktivitäten für Familien

Familien halten Mitternachts‑Puja ab, weil viele Quellen 2023 das Ashtami‑Tithi um Mitternacht registrieren. Kinder werden oft als Krishna oder Radha verkleidet; Eltern organisieren kleine Aufführungen der Bhagavata‑Leela und Bhajans. Gemeinschaftliche Dahi‑Handi‑Nachbildungen oder lokale Wettbewerbe finden in Städten und Dörfern statt.

Kindergarten‑ und Schulen führen kulturelle Programme mit Tanz‑ und Musikdarbietungen durch. Freiwillige verteilen Lebensmittelpakete an Bedürftige und organisieren Lesezirkeln mit Erzählungen aus dem Bhagavata Purana. Diese Aktivitäten fördern Gemeinsinn und religiöse Bildung.

Bedeutung in verschiedenen Regionen

In Nordindien liegt der Schwerpunkt auf dramatischen Ramlila‑ähnlichen Aufführungen und Dahi‑Handi‑Bräuchen, wobei Maharashtra besonders für hohe Dahi‑Handi‑Pyramiden bekannt ist. In Gujarat und Rajasthan dominieren folk‑tanz‑basierte Feiern wie Raslila und lokale Prozessionen.

Südindische Tempel betonen nächtliche Puja‑Rituale und Krishna‑Kinderdarstellungen; dort sind traditionelle Musik und Vedic‑Rezitationen zentral. In städtischen Zentren weltweit verbinden Diaspora‑Gemeinden Puja mit gemeinsamen Mahlspeisen und kulturellen Programmen, um Sprache und Brauchtum an jüngere Generationen weiterzugeben.

Bild: TAPAS KUMAR HALDER / CC BY-SA 4.0

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