Mittwoch, 15.07.2026

Kreisweite Kampagne gegen extremistisches Symbolverhalten startet in Rüsselsheim und Groß-Gerau

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Die Stadt Rüsselsheim am Main und der Kreis Groß-Gerau haben eine gemeinsame Initiative unter dem Hashtag #KeinOrtfürHass gestartet. Träger sind die jeweiligen Fachstellen für Demokratieförderung und phänomenübergreifende Extremismusprävention. Ziel ist es, die Sensibilität für rechtsextremistische Symbole und Codes zu erhöhen und Handlungssicherheit im Umgang damit zu vermitteln.

Hintergrund und Schwerpunkt

Als Anlass für die Kampagne nennen die Initiatoren eine seit 2024 beobachtete Zunahme von rechtsextremistischen Stickern, Parolen und Schmierereien im öffentlichen Raum. Vor diesem Hintergrund richtet sich der Schwerpunkt der Aktion auf Rechtsextremismus, ohne andere Erscheinungsformen von Extremismus grundsätzlich auszuschließen. Zudem werden allgemeine Themen der Demokratieförderung und Zivilcourage angesprochen.

Formate und Zielgruppen

Die Aktion ist zunächst auf ein Jahr angelegt. Angesprochen werden Schulen, Vereine, pädagogische Fachkräfte, zivilgesellschaftliche Initiativen und die breite Öffentlichkeit. Geplant sind Veranstaltungen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen, monatliche Beiträge in sozialen Medien zur Aufklärung, interaktive Bildungsangebote wie eine digitale Rallye, Mitmach-Pakete sowie ein Kreativwettbewerb mit anschließender Wanderausstellung als Abschluss.

Beteiligung und Verbreitung

Die Verantwortlichen betonen, dass die Kampagne möglichst viele Menschen erreichen und zur aktiven Beteiligung motivieren soll. Initiativen und Engagierte sind eingeladen, eigene Aktionen zu entwickeln und die Kampagne mit dem Hashtag #KeinOrtfürHass sichtbar zu unterstützen. Inhalte werden über die Kommunikationskanäle der beteiligten Kommunen und Partnernetzwerke verbreitet.

Oberbürgermeister Patrick Burghardt und Landrat Thomas Will erklärten, die Kampagne setze ein klares Zeichen. Sie machten deutlich, dass in Rüsselsheim am Main und im gesamten Kreis Groß-Gerau kein Platz für Hass, Ausgrenzung und extremistische Ideologien sei.

Die Fachstellen für Demokratieförderung und Extremismusprävention begleiten die Kampagne organisatorisch und fachlich. Weitere Details zu geplanten Terminen und Mitmachangeboten werden fortlaufend veröffentlicht.

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