Donnerstag, 02.07.2026

Kinder erforschen Fledermäuse und Insekten im Vogelsberg

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Im Kinder und Jugendferiendorf des Kreises Groß-Gerau in Ober-Seemen im Vogelsberg haben 34 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren vom 19. bis 21. Juni an einem dreitägigen Naturerkundungsprojekt teilgenommen. Ziel der Veranstaltung war es, Wissen über heimische Arten zu vermitteln und das Interesse für ökologische Zusammenhänge zu fördern.

Exkursionen mit biologischer Begleitung

Die Gruppe setzte sich aus Kindern aus Stockstadt und einer zweiten Klasse der Nibelungenschule aus Biebesheim zusammen. Zwei Biologen begleiteten die Teilnehmenden und leiteten die praktischen Erkundungen. Auf dem Programm standen Beobachtungen und Untersuchungen von Fledermäusen und Insekten. Mit Becherlupen und Ultraschalldetektoren konnten die Kinder Lebewesen aus nächster Nähe betrachten und akustische Signale sichtbar machen.

Pädagogische Angebote und Lernziele

Neben der wissenschaftlichen Annäherung beinhaltete das Programm verschiedene naturpädagogische Übungen. Diese Aktivitäten sollten Wahrnehmung und Teamarbeit stärken und grundlegende ökologische Zusammenhänge vermitteln. Durch die Kombination von Forschen, Spielen und Gruppenarbeit sollten nachhaltige Eindrücke entstehen, die das Verständnis für Biodiversität vertiefen.

Kontinuität im Rahmen des Tages der Artenvielfalt

Das Projekt fand im Kontext des Tages der Artenvielfalt statt und wird nach Angaben der Veranstalter seit mehr als 20 Jahren an diesem Ort durchgeführt. Die mehrjährige Tradition verbindet lokale Bildungsarbeit mit praktischer Feldforschung und richtet sich an unterschiedliche Altersgruppen.

Teilnehmende Eltern und Lehrkräfte hoben die Motivation und Neugier der Kinder hervor. Für die Organisatoren stellen solche Angebote eine Möglichkeit dar, frühzeitig Interesse für Naturthemen zu wecken und praktische Kenntnisse zu vermitteln.

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