Die Wissenschaftsstadt Darmstadt beginnt im Februar 2026 mit Bauarbeiten zur Einrichtung sicherer Fußgängerüberwege am Kreisverkehr Hindemithstraße, Schönbergstraße und In den Wingerten. Verzögerungen bei der Lieferung neuer Beleuchtungselemente hatten eine frühere Umsetzung der Markierungsarbeiten verhindert. Zuerst wird die Straßenbeleuchtung installiert, anschließend sind Markierungen für Zebrastreifen geplant, abhängig von der Witterung.
Warum die Maßnahmen umgesetzt werden
Die Arbeiten folgen Hinweisen aus dem Stadtteil Wixhausen. Bewohnerinnen und Bewohner hatten bemängelt, dass die Zu- und Abfahrten des Kreisverkehrs derzeit ohne gekennzeichnete Übergänge für Fußgängerinnen und Fußgänger auskommen müssen. Laut Mobilitätsdezernent Paul Georg Wandrey sind die Zufahrten mit sehr breiten Fahrbahnen überdimensioniert und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen an die Verkehrssicherheit. Um die Situation zu verbessern, sollen die Zufahrten mit provisorischen Elementen verengt und Zebrastreifen markiert werden. Zusätzliche Beleuchtung soll die Sicherheit auch in der Dunkelheit erhöhen.
Ablauf und Verantwortlichkeiten
Der Netzbetreiber e netz Südhessen wird im Auftrag des Mobilitäts und Tiefbauamtes mit der Errichtung der Straßenbeleuchtung beginnen. Erst danach sind die Markierungsarbeiten vorgesehen. Eine zuvor angestrebte vorgezogene Umsetzung konnte nicht realisiert werden, weil es bei der Bestellung der Beleuchtungselemente zu erheblichen Warte und Lieferzeiten gekommen war. Die Markierungen hängen zudem von geeigneten Witterungsbedingungen ab.
Barrierefreiheit und weitere Planungsschritte
Für die genaue Lage eines Blindenleitsystems laufen derzeit Detailplanungen. Da die Gehwege in dem Bereich schmal sind, sind zusätzliche Vermessungen im Umfeld geplanter Bordsteinabsenkungen erforderlich. Die Umsetzung von Maßnahmen zur Barrierefreiheit ist für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen. Diese Arbeiten sollen mit einer derzeit in Prüfung befindlichen Teilentsiegelung der Mittelinseln verknüpft werden, um zugleich den öffentlichen Raum aufzuwerten.

